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Welche Rolle spielst Du eigentlich in der Beziehung zu Deinem Pferd?

Wenn wir über unsere Pferde sprechen, sprechen wir fast immer über sie. Über ihr Verhalten, ihre Probleme, ihre Ängste oder ihre Stärken. Wir überlegen, warum sie dieses oder jenes tun und was wir verändern können, damit sie gelassener, motivierter oder sicherer werden. Aber wie oft richten wir den Blick auf uns selbst?

Dabei bringt nicht nur das Pferd seine Erfahrungen, Prägungen und Bedürfnisse mit. Auch wir tun das. Unsere Stärken genauso wie unsere Unsicherheiten, unsere Gewohnheiten, Erwartungen und manchmal auch alte Verletzungen. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht – all das fließt in die Beziehung zu unserem Pferd ein.

Vielleicht suchen wir Sicherheit und wünschen uns deshalb ein Pferd, das zuverlässig funktioniert. Vielleicht lieben wir Abenteuer und Spontaneität und übersehen dabei, dass unser Pferd sich eigentlich nach mehr Klarheit sehnt. Vielleicht freuen wir uns darüber, wenn unser Pferd uns überallhin folgt, ohne uns jemals zu fragen, ob es das wirklich aus eigener Bereitschaft tut oder einfach deshalb, weil es gelernt hat, dass Widerspruch keine Option ist.

Welche Beziehung lebst Du eigentlich mit Deinem Pferd? Ist es Gehorsam oder Bereitschaft? Darf Dein Pferd eigene Ideen einbringen oder bewegt Ihr Euch seit Jahren in denselben vertrauten Mustern? Führt Ihr überhaupt noch einen Dialog oder glaubst Du nur, dass Ihr einen führt, weil Dein Pferd gelernt hat, die richtigen Antworten zu geben?

Mich beschäftigen diese Fragen schon lange, weil ich glaube, dass jede Beziehung davon profitiert, wenn wir den Mut haben, sie ehrlich zu betrachten. Nicht um Schuld zu suchen, sondern um Entwicklung möglich zu machen. Denn manchmal stellen wir fest, dass unser Pferd uns gar nicht mehr zeigt, wer es eigentlich ist, sondern nur noch das, was wir über Jahre von ihm erwartet haben.

Und manchmal lohnt sich auch eine unbequeme Frage: Was ist mein Pferd eigentlich für mich? Freund, Sportpartner, Therapeut, Kinderersatz, Egopolierer? Daran ist zunächst nichts falsch. Wir alle haben Bedürfnisse. Spannend wird es erst dort, wo unsere Bedürfnisse beginnen, die Bedürfnisse des Pferdes zu überdecken.

Genau an diesem Punkt wird es spannend. Denn solange wir nur versuchen, unser Pferd zu verändern, übersehen wir oft den einzigen Menschen in dieser Beziehung, auf den wir wirklich Einfluss haben: uns selbst.

Aus genau diesem Gedanken heraus ist Horse meets Woman entstanden.

Nicht, weil ich glaube, Frauen erklären zu müssen, wie sie sein sollten. Sondern weil ich in den letzten dreißig Jahren immer wieder erlebt habe, wie sehr sich die Beziehung zum Pferd verändert, wenn wir beginnen, nicht nur das Verhalten des Pferdes zu hinterfragen, sondern auch unser eigenes.

Es sind zwei Tage, an denen es nicht um Reittechnik geht und auch nicht darum, möglichst viele Übungen mitzunehmen. Es geht darum, die eigene Wirkung auf das Pferd besser zu verstehen. Zu erkennen, welche Gedanken, Erwartungen und Gewohnheiten wir in die Beziehung mitbringen – und wie sich dadurch auch die Beziehung zu unserem Pferd verändert.

Wenn Dich diese Gedanken ansprechen und Du neugierig geworden bist, freue ich mich, Dich bei Horse meets Woman willkommen zu heißen. DreiTage, die vielleicht nicht nur den Blick auf Dein Pferd verändern, sondern auch den auf Dich selbst – und damit auf Eure gemeinsame Beziehung.

Horse meets Woman – Begegnung mit dem Wesen Pferd

📅 07.–09. August 2026
📍 Sonnenhof, 97834 Billingshausen
🌿 Ein Retreat exklusiv für Pferdefrauen
💶 590 €

Wenn Du dabei sein möchtest oder Fragen hast, freue ich mich auf Deine Nachricht.

 

Infos & Anmeldung:
📧 [email protected]

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